Die Enzyklopädie der Schwungfehler

Jeder Fehler erklärt genau wie im Coaching der App: wie er erkannt wird, was er mit dem Ball macht, seine Ursachen der Reihe nach und die Drills, die ihn korrigieren — immer mit zitierter Quelle. Ohne leere Versprechen.

Takeaway zu innen
Der Schlägerkopf verläuft in den ersten 30 cm innerhalb der Handlinie; die Unterarme rotieren zu früh.
Umgekehrte Sequenz in der Transition
Schultern/Arme leiten den Downswing vor dem Becken ein; messbarer Verlust an Lag im Handgelenk.
Zu schnelles Tempo
Verhältnis Backswing:Downswing liegt unter ca. 2,6:1 und schwankt von Schwung zu Schwung.
Early Extension
Das Becken bewegt sich im Downswing näher zum Ball; der Wirbelsäulenwinkel aus dem Setup geht verloren.
Course Management: der erzwungene Drive
Das ist kein Schwungfehler — es ist eine Strategieentscheidung: den Driver vom Abschlag aus Gewohnheit zu wählen, statt nach Trefferwahrscheinlichkeit.
Schwacher Grip (offene Schlagfläche)
In der Face-on-Ansicht sind beim Address weniger als zwei Fingerknöchel der linken Hand zu sehen; das V aus Daumen und Zeigefinger zeigt zum Kinn oder…
Zu starker Grip (geschlossene Schlagfläche)
Face-on: Es sind 4 Knöchel der linken Hand sichtbar, und die rechte Hand liegt stark unter dem Grip gedreht; die Schlagfläche kommt im Top geschlossen an.
Übermäßiger Griffdruck
Angespannte Unterarme und Handgelenke ohne flüssigen Hinge im Backswing; der Wrist Set erscheint spät oder gar nicht, und das Tempo wird kürzer.
Ball zu weit vorne
Face-on: Mit Eisen liegt der Ball deutlich näher am linken Fuß als die Referenz „mittig-vorne"; die Schultern sind beim Address offen.
Ball zu weit hinten
Face-on: Mit mittleren Eisen liegt der Ball hinter der Mitte des Stance; der Schaft neigt sich beim Address übermäßig zum Ziel.
Vernachlässigte Ausrichtung (Körper und Schlagfläche zu unterschiedlichen Zielen)
Down-the-line: Die Linien von Füßen, Hüften und Schultern verlaufen nicht parallel zur Ball-Ziel-Linie; die Schultern sind meist offen.
Schlechte Haltung beim Address (C-Posture)
Down-the-line: runder Rücken mit nach vorne hängenden Schultern, oder stark gebeugte Knie mit Gewicht auf den Fersen; der Wirbelsäulenwinkel wird nicht…
Sway (seitliches Ausweichen im Backswing)
Face-on: Die rechte Hüfte verschiebt sich im Backswing seitlich aus dem rechten Fuß heraus, statt zu rotieren; der Kopf wandert mehrere Zentimeter nach…
Overswing (Rückschwung über die Horizontale hinaus)
Im Top übersteigt der Shaft deutlich die Horizontale; der linke Arm beugt sich, und der Grip lockert sich am Ende des Backswings.
Zu flache Schwungebene im Backswing
Down-the-line: Auf halbem Weg im Backswing liegen die Hände zu weit innen, und der Shaft zeigt innerhalb der Balllinie; der Schläger wird hinter dem…
Zu steile Schwungebene im Backswing
Down-the-line: Der Schläger steigt außerhalb der Handlinie auf, mit wenig Rumpfrotation; im Top liegen die Hände sehr hoch, über der funktionalen…
Fliegender rechter Ellbogen
Down-the-line: Im Top löst sich der rechte Ellbogen vom Körper und zeigt nach hinten statt nach unten; der Shaft kreuzt die Linie (across the line).
Reverse Pivot (umgekehrter Gewichtswechsel)
Face-on: Im Top liegt das Gewicht auf dem linken Fuß, und die Wirbelsäule neigt sich zum Ziel; im Downswing fällt das Gewicht nach hinten.
Over the top (Downswing von außen)
Down-the-line: Aus dem Top bewegen sich Hände und Schläger zunächst nach außen (Richtung Ballflugline), bevor der Downswing beginnt; der Schläger…
Casting (frühzeitiger Lag-Verlust)
Face-on: Der Winkel zwischen Handgelenk und Shaft öffnet sich unmittelbar nach Einleiten des Downswings; steht der linke Arm horizontal, liegt der…
Gewicht hinten beim Impact (Hanging Back)
Face-on: Beim Impact liegt das Gewicht weiterhin auf dem rechten Fuß, und der Oberkörper neigt sich vom Ziel weg; die Hüfte hat sich nicht über den…
Chicken Wing (abgeknickter linker Ellbogen nach dem Impact)
Face-on: Nach dem Impact knickt der linke Ellbogen ab und zeigt zum Ziel, der Arm ist eingezogen statt gestreckt.
Übermäßiger Hüft-Slide im Downswing
Face-on: Die linke Hüfte verschiebt sich seitlich über den linken Fuß hinaus, ohne zu rotieren; der Kopf sackt in Richtung Ziel ab.
Scooping (Handgelenk-Flip beim Impact)
Face-on: Beim Impact ist das linke Handgelenk gewölbt (cupped) und der Shaft neigt sich vom Ziel weg; die Hände kommen hinter dem Schlägerkopf an.
Fetter Kontakt (Fat)
Der Bodenkontakt bzw. das Divot beginnt hinter dem Ball; im Video fällt der Low point des Schwungbogens vor dem Ball.
Dünner Kontakt (Thin / Top)
Kontakt am Äquator des Balls oder darüber; im Video steigt die Brusthöhe vor dem Impact, oder der linke Arm kommt abgewinkelt an.
Treffer auf der Schlägerspitze (Toe)
Die Impact-Markierung liegt Richtung Toe der Schlagfläche (Spray oder Aufkleber); im Video fällt das Gewicht auf die Fersen, oder die Arme ziehen sich…
Treffer auf der Ferse (Heel) — Shank-Risiko
Die Impact-Markierung liegt Richtung Heel oder Hosel; im Video sind die Hände beim Impact weiter vom Körper entfernt als beim Address.
Keine Extension Richtung Ziel
Face-on: Nach dem Impact ziehen sich die Arme zu früh ein und der Schläger geht sofort nach innen; das Bild mit beiden Armen ausgestreckt zur Kamera fehlt.
Gleichgewichtsverlust im Finish
Der Spieler macht einen Schritt oder wackelt nach dem Impact; er kann das Finish nicht halten, mit dem Gewicht auf dem linken Fuß und dem rechten auf…
Verzögerung im Chip
Im Video ist der Backswing des Chips länger als der Follow-through, und der Schlägerkopf bremst sichtbar ab, bevor er den Ball erreicht.
Scoop bei Chips und Wedges
Im Video knickt das linke Handgelenk vor dem Impact ein, und der Schlägerkopf überholt die Hände im Versuch, den Ball hochzuheben.
Gewicht hinten beim Chip
Face-on: Im Address des Chips ist das Gewicht gleichmäßig verteilt oder hinten, und während des Schlags neigt sich der Körper vom Ziel weg.
Keine Distanzkontrolle mit Wedges
Schläge von 30–80 m landen ohne erkennbares Muster zu kurz oder zu lang; im Video ändert sich die Backswing-Länge zwischen Schlägen auf dieselbe Distanz.
Handgelenkseinbruch im Putt
Im Video knickt das linke Handgelenk nach dem Impact ein, und das Arme-Schultern-Dreieck verändert während des Strokes seine Form.
Schlechte Distanzkontrolle bei langen Putts
Muster von Drei-Putts: Der erste Putt bleibt mehr als einen Meter kurz oder lang liegen; der Backswing skaliert nicht mit der Putt-Distanz.
Putterface beim Address falsch ausgerichtet
Im Video von hinten zeigt die Putterface beim Address nicht auf die gewählte Linie; der Ball verlässt die gelesene Linie schon im ersten Meter.
Abbremsen im Putt-Stroke
Im Video ist der Backswing des Putts lang, und der Putterkopf bremst kurz vor dem Ball ab; der Follow-through ist kürzer als die Rückschwungphase.
Den Ball vor dem Sand treffen
Der Schläger trifft den Ball sauber (oder dringt genau am Ball in den Sand ein), statt einige Zentimeter dahinter einzutauchen; der Ball schießt flach…
Schlagfläche im Sand nicht geöffnet
Beim Address steht die Schlagfläche des Sand Wedge quadratisch oder geschlossen, wie bei einem normalen Eisenschlag; der Schläger gräbt sich beim…
Gewicht hinten im Bunker
Face-on: Beim Bunker-Address ist das Gewicht verteilt oder nach hinten verlagert, und während des Schlags lehnt sich der Körper vom Ziel weg, um zu…
Verlangsamung im Sand
Der Backswing beim Bunkerschlag ist lang, und der Schläger bremst sichtbar beim Eintauchen in den Sand ab; der Durchschwung bleibt kurz oder fehlt ganz.
Das Blatt eingraben (den Bounce nicht nutzen)
Die Hände liegen mit stark zum Ziel geneigtem Schaft weit vor dem Ball, wie bei einem Chip von der Grasnarbe; der Schläger gräbt sich in den Sand,…
Putterfläche, die sich beim Impact öffnet oder schließt
Der Ball verlässt selbst bei geraden, kurzen Putts die gewählte Linie zur Seite; ein Tor aus Tees, kaum breiter als der Putterkopf, entlarvt die…
Ängstliche kurze Putts (zu früh hinschauen)
Bei Putts unter 2 m wandern Kopf und Augen schon vor dem Impact zum Loch, und der Stroke schrumpft: normaler Backswing, aber ein ängstlicher…
Das Gefälle nicht lesen (Slope und Grain)
Die Fehler häufen sich fast immer auf der unteren Seite des Lochs; der Spieler stellt sich hin und schlägt, ohne den Putt von hinter dem Ball oder von…
Wechselhafter Rhythmus im Stroke (unkalibrierter Lag Putt)
Das Tempo des Strokes ändert sich von Putt zu Putt: mal lange, träge Strokes, mal kurze, abrupte; lange Putts bleiben in zufälligen Distanzen zum Loch…
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