2026-07-30 · Birdia Blog

Wie wähle ich das richtige Trainingsziel passend zu meinem Handicap?

Kurze Antwort: Wähle das Ziel, bei dem du die meisten Schläge verlierst, nicht das, was dir am meisten Spaß macht. Der hohe Handicapper gewinnt mit sauberem Kontakt und kurzem Spiel; der mittlere mit Distanzkontrolle und Streuung; der niedrige mit Putts und präzisen Wedges. Dave Pelz hat gezeigt, dass die meisten Schläge nahe am Grün fallen – miss also erst, bevor du entscheidest.

Erst messen, dann entscheiden

Bevor du ein Ziel festlegst, musst du wissen, wo dir die Schläge verloren gehen. Dave Pelz betont, dass der Großteil der Schläge einer Runde innerhalb der Scoring-Zone gespielt wird (kurzes Spiel und Putt), nicht mit dem Driver. Das zu üben, was Spaß macht, deckt sich selten mit dem, was deine Scorekarte verbessert.

In Birdia kannst du deine Schwungphasen und dein Kontaktmuster analysieren, um zu erkennen, ob das Problem beim Treffmoment, bei der Streuung oder im kurzen Spiel liegt – bevor du Stunden auf der Driving Range verbringst.

Ziele je nach Spielstärke

Wie du dieses Ziel trainierst

Das Ziel zu wählen ist nur die halbe Miete. Adam Young (The Practice Manual) unterscheidet zwischen Blocktraining (denselben Schlag wiederholen, nützlich, um ein neues Muster zu etablieren) und zufälligem/variablem Training (bei jedem Ball das Ziel wechseln, was sich besser auf den Platz überträgt). Ein hoher Handicapper profitiert von mehr Blocktraining, um den Kontakt zu festigen; der fortgeschrittene Spieler braucht mehr variables Training, das die Zufälligkeit des Platzes simuliert.

Lege jede Session mit einem konkreten, messbaren Ziel fest statt einfach "Bälle zu schlagen". Birdia hilft dir, dieses Ziel zu wiederholen und zu überprüfen, ob sich die Veränderung wirklich integriert – und nicht nur, ob der Ball ein paar Mal gut geflogen ist.

Fuentes

Häufig gestellte Fragen

Sollte ich mehr den Driver oder das kurze Spiel üben?

Außer du schlägst häufig Bälle ins Aus, gewinnst du fast immer mehr Schläge, wenn du kurzes Spiel und Putt verfeinerst. Pelz hat dokumentiert, dass die meisten Schläge einer Runde nahe am Grün gespielt werden – dort liegt also das größte Verbesserungspotenzial pro investierter Stunde.

Wie viel Zeit widme ich jedem Ziel?

Verteile die Zeit danach, wo du Schläge verlierst, nicht zu gleichen Teilen. Eine praktische Regel: Widme den größten Teil deiner echten Schwäche (gemessen, nicht vermutet) und einen kleineren Teil dem Erhalt deiner Stärken. Adam Young empfiehlt Sessions mit klarem Ziel über die reine Anzahl der Bälle.

Bringt es etwas, ohne konkretes Ziel zu üben?

Wenig. Bälle ohne Absicht zu schlagen erzeugt das Gefühl von Arbeit, überträgt sich aber kaum auf den Platz. Adam Young plädiert für zielgerichtetes und variables Training; Harvey Penick sagte schon, dass falsches Üben nur den Fehler festigt. Definiere, was du mit jedem Ball erreichen willst.

Analysiere deinen Swing kostenlos mit Birdia →