Wie oft pro Woche sollte ich auf die Range, um mich zu verbessern?
Nicht die Häufigkeit ist das Problem, sondern die Qualität
Die richtige Frage lautet nicht "Wie oft?", sondern "Wie übe ich, wenn ich hingehe?". Adam Young betont, dass die meisten Golfer im "Block-Modus" üben – derselbe Schläger, derselbe Ball, ohne Ziel –, was zu trügerischen Verbesserungen auf der Range führt, die sich auf dem Platz in Luft auflösen. Zwei oder drei strukturierte Einheiten pro Woche bringen mehr als fünfmal Bälle im Autopilot zu schlagen.
Harvey Penick brachte es vor Jahrzehnten auf den Punkt: Üben ohne klaren Zweck ist nur Sport treiben. Jeder Range-Besuch sollte ein konkretes Ziel haben (eine Distanz, eine Flugbahn, einen Fehler, den es zu beheben gilt) – keinen Eimer, den es zu leeren gilt.
Ein realistischer Wochenplan
- Gelegenheitsspieler: 1-2 kurze, fokussierte Einheiten halten dein Niveau und verhindern Rückschritte.
- Spieler, die ihr Handicap senken wollen: 2-3 gezielte Übungseinheiten, aufgeteilt zwischen vollem Swing und kurzem Spiel.
- Das kurze Spiel nicht vergessen: Dave Pelz zeigte, dass die meisten Schläge innerhalb von 100 Metern verloren gehen – mehr als die Hälfte deiner Übungszeit dafür einzuplanen, bringt meist den größten Ertrag.
Besser drei fokussierte 45-Minuten-Einheiten als ein zweistündiger Marathon, bei dem die letzten 100 Bälle vor lauter Ermüdung nur schlechte Gewohnheiten festigen.
So wird jede Übungseinheit wertvoll
Wechsle zwischen Blockübung (eine neue Bewegung wiederholen) und Zufallsübung (bei jedem Ball Schläger und Ziel wechseln), wie Adam Young empfiehlt: Die Variabilität überträgt sich besser auf den Platz. Setze dir ein messbares Ziel pro Einheit und prüfe, ob du dich von Woche zu Woche verbesserst. Hier hilft Birdia: Indem du deine Swings mit dem Handy aufnimmst, siehst du, ob sich die gewünschten Veränderungen von Einheit zu Einheit wirklich festigen, statt dich nur auf dein Gefühl zu verlassen. Objektive Daten zu den Phasen deines Swings machen jeden Range-Besuch zu nützlicher Information statt blinder Wiederholung.
Quellen
- Adam Young — The Practice Manual.
- Harvey Penick — Little Red Book.
- Dave Pelz — Short Game Bible.
Häufig gestellte Fragen
Ist es besser, oft kurz zu üben oder selten lange?
Generell schlagen kürzere, häufigere Einheiten mit Zweck gelegentliche Marathon-Sessions. Ermüdung verschlechtert deine Technik, und die letzten Bälle einer langen Einheit festigen meist schlechte Muster. Zwei oder drei fokussierte 45-Minuten-Einheiten bringen mehr als eine dreistündige, weil du Konzentration und Bewegungsqualität hochhältst.
Wie viel Zeit sollte ich dem kurzen Spiel im Vergleich zum vollen Swing widmen?
Dave Pelz zeigte, dass die meisten Schläge innerhalb von 100 Metern verloren gehen – die Hälfte oder mehr deiner Übungszeit für Chip, Pitch und Putt einzuplanen, bringt meist den größten Ertrag auf der Scorekarte. Wenn du nur zweimal pro Woche üben kannst, reserviere eine Einheit fast komplett für das kurze Spiel.
Bringt es etwas, zu Hause ohne Golfplatz zu üben?
Ja. Tempo, Handposition oder Trockenschwünge zu Hause zu üben, ergänzt die Range-Besuche, besonders wenn du gerade eine Veränderung festigst. Nimm diese Trockenübungen mit Birdia auf, um deine Bewegung zwischen den Tagen zu vergleichen und zu erkennen, ob du die Verbesserung wirklich festigst, bevor du Bälle schlägst.
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