2026-08-01 · Birdia Blog

Wie filmst du deinen Swing, damit ihn eine KI richtig analysiert? (Winkel, Höhe, Licht, fps)

Kurze Antwort: Filme aus zwei Perspektiven: Face-on (von vorne) und Down-the-line (von hinten, entlang der Ziellinie), mit der Kamera auf Höhe der Hände, aus 3-4 Metern Entfernung, bei gutem Licht und mit dem kompletten Körper im Bild. Nutze 120 fps oder mehr, wenn dein Smartphone das kann: Der Swing dauert weniger als zwei Sekunden.

Eine KI kann nur analysieren, was die Kamera einfängt. Wenn du irgendwie drauflosfilmst, wird die Analyse zu Rauschen: falsche Winkel, schlecht erkannte Phasen und Tipps, die auf deinen echten Swing gar nicht zutreffen. Die gute Nachricht: Mit einem modernen Smartphone und vier Grundregeln bekommst du mehr als genug brauchbares Material.

Die zwei Winkel, auf die es ankommt

Es gibt zwei Standardansichten, die jeder Trainer und jedes Videosystem nutzt:

Stelle das Stativ (oder lehne das Handy an) auf Höhe deiner Hände im Address – nicht auf den Boden und nicht über Kopfhöhe: Ein Blickwinkel von oben oder unten verzerrt die Ebene und täuscht die Analyse. Aus 3-4 Metern Entfernung passen dein ganzer Körper und der Schläger über den kompletten Bewegungsablauf ins Bild.

Licht, Hintergrund und Bildrate

Der Driver-Swing dauert rund anderthalb Sekunden, und der Downswing kaum zwei Zehntelsekunden. Bei 30 fps erscheint der Schlägerkopf verschwommen und die KI verliert entscheidende Bilder des Impacts. Filme wann immer möglich mit 120 fps oder mehr (Zeitlupe des Smartphones).

Zum Licht: besser frontales oder diffuses Licht von oben, niemals im Gegenlicht. Ein glatter Hintergrund, der sich von deiner Kleidung abhebt, hilft dem System, deine Silhouette zu erkennen. Vermeide es, gegen ein Fenster oder die Sonne zu filmen.

Was eine Kamera sieht und was nicht

Man sollte sich über die Grenzen im Klaren sein. Eine Handykamera erfasst die Kinematik von Körper und Schläger (Positionen, Sequenz, Tempo), misst aber keine direkten Balldaten wie Geschwindigkeit, Spin oder Abflugwinkel: Das ist das Terrain des Radars.

GESCHWINDIGKEIT · WAS JEDE TECHNOLOGIE MISST HANDYKAMERA Hände, Bild für Bild ~78 km/h (Sch.) Körperhaltung · Tempo · Phasen RADAR / SENSOR Schläger · Ball · Spin · Fläche ? mit einer 2D-Kamera unmöglich
Die ehrliche Grenze: Eine Kamera misst DEINEN KÖRPER Bild für Bild (Handgeschwindigkeit, geschätzt und mit „Sch." markiert); Schlägerkopf- und Ballgeschwindigkeit, Spin und Schlagfläche beim Impact sind Radar-/Sensor-Territorium (TrackMan und Ähnliches).

Ehrliche Offenlegung: Birdia ist unsere App. Sie analysiert deinen Swing mit KI on-device anhand des Videos deines Smartphones und erkennt die Phasen des Swings sowie Kennzahlen zu Position und Tempo. Sie ist kein TrackMan-Radar: Sie liefert dir weder Spin noch Ballgeschwindigkeit. Was sie dagegen sehr gut kann, ist deine Bewegung auszulesen – wenn das Video die oben genannten Bedingungen erfüllt. Wenn du mit 30 fps und von der Seite filmst, wird keine Software – unsere eingeschlossen – ihr volles Potenzial entfalten.

Schnelle Checkliste vor dem Filmen

1. Smartphone angelehnt oder auf dem Stativ, auf Höhe der Hände.

2. Abstand 3-4 m, Körper und Schläger komplett im Bild.

3. Ein Winkel face-on und einer down-the-line.

4. 120 fps, falls dein Handy das kann.

5. Gutes Licht, kein Gegenlicht, kontrastreicher Hintergrund.

Fuentes

Häufig gestellte Fragen

Reicht die normale Kamera oder brauche ich die Zeitlupe?

Die normale reicht, um dir einen Eindruck zu verschaffen, aber damit die KI die Transition und den Impact sauber ausliest, ist die Zeitlupe mit 120 fps oder mehr besser. Der Downswing dauert nur Zehntelsekunden, und bei 30 fps gehen genau die Bilder verloren, in denen das Entscheidende passiert.

Reicht ein einziger Winkel?

Für einen kurzen Blick ja. Für eine vollständige Analyse sind face-on und down-the-line ratsam, denn jede Ansicht liefert unterschiedliche Informationen: die frontale für Gewicht und Balance, die entlang der Linie für Ebene und Bahn des Schlägers. Mit beiden rekonstruiert die KI deine Bewegung deutlich besser.

Ist es egal, ob ich drinnen oder draußen filme?

Worauf es ankommt, sind Licht und Bildausschnitt, nicht der Ort. Drinnen achte darauf, genügend Beleuchtung zu haben, damit das Smartphone die fps nicht automatisch herunterfährt. Draußen vermeide Gegenlicht und harte Schatten, die deine Silhouette zerschneiden. Ein gleichmäßiger Hintergrund hilft immer.

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